Immer wieder AMS

Heute hatte ich meinen vierten AMS-Termin – bei meinem vierten Betreuer (männlich formuliert: Geschlechterverhältnis bisher tatsächlich: genau 50:50).

 

Nach nur 10 Minuten über der vorbestimmten Zeit werde ich hereingebeten. Der Betreuer verschanzt sich sofort wieder hinter seinem PC, murmelt auf die Tastatur blickend Begrüßungsfloskeln um sich anschließend für die Verzögerung zu entschuldigen! Der Kollege ist nicht da… Erstaunt, versichere ich, dass ich dafür durchaus Verständnis aufbringen kann. 

Kurze Frage an den Monitor (oder doch an mich?), ob sich etwas getan hätte, was ich sicherheitshalber verneine. Die nächsten Minuten wird die Dauerfröhlichkeit auf Ö3, die die Arbeit gleich viel schneller vergehen lässt, wie eine auf Ö3 gesendete Hörerin verkündet, nur durch gelegentliches Tippen unterbrochen. Mein Betreuer seufzt auf: “Es ist schon Schade. Ein Monat ist vergangen und wir haben auch nichts für sie gefunden.” Es folgt noch ein wenig deprimiertes getippe. Um ihn ein wenig aufzumuntern berichte ich von gescheiterten Bewerbungsversuchen meinerseits. Er wendet sich “wenn es nur so einfach wäre” murmelnd oder seufzend zu mir um und schiebt mir meine Terminkarte zu. Nächster Termin am 5.12. – wieder ein Monat Zeit nichts zu finden. Ich verabschiede mich mit einem Händedruck und erhasche tatsächlich einen direkten Blick ins Gesicht. 

 

Kommentare

  1. Finde ich mutig von dir dass du deine AMS Erlebnisse bloggst. Es geht sicher sehr sehr vielen anderen genauso.
    Hoffe es findet sich etwas, entmutigen lässt du dich ja eh nicht wie es aussieht!

  2. Hallo Stefon,

    danke für die aufmunternden Worte! Falls du dich für AMS-Erlebnisse interessierst, kann ich dir folgenden Blog wärmstens empfehlen: http://rorokoriander.wordpress.com/

    Lg
    Anita

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