FRAUENBARCAMP in München

Gestern habe ich kurz vor der Abfahrt aus München meine Eindrücke vom Frauenbarcamp grob zusammengefasst – mangels Internet nur als textdatei. Hier also der Eintrag:

Das war es also, mein erstes Barcamp und das erste Frauenbarcamp. Sehr viele, großteils sehr junge, interessante, fröhliche, sympathische Frauen mit vielen verschiedenen Ideen, Konzepten, Motivationen. Wenige von ihnen haben Kinder, die meisten von ihnen haben auch im beruflichen Kontext mit Web 2.0 zu tun. Viele arbeiten in erster Linie in männlichen Teams und genossen die Möglichkeit sich endlich einmal mit gleichgesinnten Frauen auszutauschen. Viele Quereinsteigerinnen mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund. Auch interessant. So viele Initiaven bemühen sich darum mehr Frauen für technisch- naturwissenschaftliche Studienrichtungen und Ausbildungen zu motivieren, da Frauen tendentiell zu geisteswissenschaftlichen Studien neigen. Umso interessanter diese Frauen in technischen Berufsfeldern wieder zu finden. Während so manche Frau, die sich für ein technisches Studium entschied im Sozialbereich tätig wird oder sich in die familiäre Tätigkeit zurückzieht. Ausbildung ist nicht alles.

Ausgezeichnetes Buffet von jungen bemühten Männern immer bestens bestückt. Abends toller Ausklang in einem außerordentlich netten Lokal. Einziger Wermutstropfen die Beschränkung auf einen Tag. Dadurch geplante Rückfahrt. Aufbruch als Frühzeitig empfunden.

Freude auf zukünftige Aktivitäten. Auf das Vertiefen neuer Kontakte. Motivation für eigene Ideen und Projekte.

Zug fährt ab.

Trackbacks & Pings

  1. 1. Barcamp für Frauen « Wut im Bauch… am 11 Sep 2008 um 8:38 pm

    [...] Update: Auf Anita Pleschko’ Blog gibts einen Kurzbericht über das Frauen BarCamp. [...]

Kommentare

  1. Hatte mir um die Verbindung geisteswissenschaftlicher Hintergrund – Quereinsteiger, technischer Hintergrund – soziale Richtung noch nie Gedanken gemacht. Von meine Studium her bin ich Ingenieur aber für Medien. Daher richtiges Berufsfeld aber technische Ausrichtung die ich dann ebenfalls in Richtung Social Media geändert habe. Tja damit unterstütze ich deine These eindeutig. LG Tine

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